Beschwerdemanagement

Stand 12.8.2015

Zu dem IV-Netz der PIBB gehört ein professionelles Beschwerdemanagement, das schwerpunktmäßig von dem externen Qualitätsmanagement getragen wird.

Getreu der Philosophie „Jede Beschwerde ist ein Geschenk, aus dem wir lernen können“, haben wir uns vorgenommen, mit Beschwerden freundlich und konstruktiv umzugehen.

  • Wer kann sich beschweren:
    • Patienten
    • Angehörige
    • Kooperationspartner
    • Kassen
    • IV-Netzteilnehmer (dies sollte allerdings nicht der Schwerpunkt sein!)
  • Wie kann sich jemand beschweren?
    • Persönlich
    • Mündlich, auch telefonisch
    • Schriftlich
  • Wer nimmt die Beschwerde entgegen ?
    • Jeder, der Kontakt mit dem Beschwerdeführer hat, kann und sollte die Beschwerde entgegen nehmen.
  • Wie wird die Beschwerde aufgenommen ?
    • Für die Annahme der Beschwerde und die Beschwerde-Dokumentation gibt es einen Beschwerde-Annahme-Bogen (doc) , der ausgefüllt werden soll.
      • Aus dem Bogen geht auch hervor, an wen der Bogen weitergeleitet werden soll.
  • Wie geht es weiter ?
    Die Beschwerde wird durch das Qualitätsmanagement und die Geschäftsführung bearbeitet und schriftlich (Beschwerde-Bearbeitungs-Bogen (doc) dokumentiert. Dazu gehören  
    • eine zeitnahe Kontaktaufnahme mit dem Beschwerdeführer und ein Gespräch mit den anderen beteiligten Akteuren,
    • die Entwicklung eines Lösungsvorschlags,
    • die Rückmeldung an den Beschwerdeführer und die Erfassung seiner Zufriedenheit mit dem Lösungsvorschlag,
    • die interne Rückmeldung,
    • ggf. Konsequenzen für das QM.

Behandlerkonferenzen (regionale)

Stand 12.8.2015

Regionale Behandlerkonferenzen dienen der Vernetzung und Abstimmung der IV-Netzteilnehmer in einer bestimmten Region in Hinblick auf die integrierte Behandlung der Patienten. Von den IV-Netzteilnehmern wird eine regelmäßige Teilnahme mindestens einmal im Jahr erwartet. Eine darüber hinausgehende Teilnahme an Behandlerkonferenzen wird honoriert.

Teilnehmer:

Alle Leistungserbringer der Integrierten Versorgung der Region (Ärzte, Soziotherapeuten, Fachpflegekräfte, ggf. weitere)

Häufigkeit:

Mindestens 1x/ Quartal

Organisation/ Einladung:

Die Einladung erfolgt durch den regionalen Koordinator

Ort:

Der Ort wird vom Koordinator bekannt gegeben.

Aufgabe:

Die Aufgabe der Behandlerkonferenzen ist die Therapiekoordination und Absprache der verschiedenen Leistungserbringer im Rahmen der ambulanten Komplexbehandlung.

Themen:

1)     Fallbesprechungen: Die zu besprechenden Fälle werden vorher dem Koordinator mitgeteilt, der die Abstimmung bei mehreren Vorschlägen übernimmt.

2)     Aktuelle Informationen zur und Probleme bei der Umsetzung der Integrierten Versorgung

Leitung:

a) reihum jeweils durch einen Vertreter jeder Berufsgruppe oder

b) durch den regionalen Koordinator

Protokoll:

Die Protokollführung erfolgt abwechselnd jeweils durch einen Vertreter der verschiedenen Berufsgruppen.

Nachweis:

Die Protokolle und die Teilnehmerlisten werden vom regionalen Koordinator per Mail an die Geschäftsstelle der PIBB (Fr. Gerstein: iv@pi-bb.de) und an das externe Qualitätsmanagement (Fr. Dr. Hoffmann: karin-maria.hoffmann@charite.de) übermittelt.

Die Teilnehmer der Integrierten Versorgung verpflichten sich zur regelmäßigen Teilnahme.

Leserbrief im Deutschen Ärzteblatt zur PIBB-IV

Dr. med. Anne Berghöfer kommentiert in einem Leserbrief den Artikel „Die Klinik als teurer Ersatz“ aus dem Deutschen Ärzteblatt 11/2013. Sie bezieht sich darin ausdrücklich auf das Versorgungskonzept der PIBB für psychsich Kranke in Berlin.

Den Leserbrief können Sie hier abrufen.

Die Klinik als teurer Ersatz

Chronisch psychisch Kranke brauchen eine komplexe, multiprofessionelle und gemeindenahe Versorgung über die Sektorengrenzen hinweg. Es gibt vorbildliche Versorgungskonzepte, doch sie erreichen nicht alle.

– Artikel von Petra Bühring, im Deutschen Ärzteblatt – Heft 11, November 2013

Artikel als PDF herunterladen.

10 Jahre VPsG – Jubiläumstagung 22.-23.11.2013

Vernetzung und individuelle Freiheit – Wie viel Netz braucht ein Mensch? Unter diesem Motto steht die Jubiläumstagung des Vereins für Psychiatrie und seelische Gesundheit anlässlich des Zehnjährigen Bestehens des Vereins.

Am 22. und 23. November erwartet die Zuhörer/innen im Seminaris Conference Center Dahlem ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen (z.B. „Irre – wir behandeln die Falschen. Das Problem sind die Normalen“ von Manfred Lütz), Podiumsdiskussionen (z.B. „Individuelle Entscheidungsfreiheit und die Doppelfunktion von Netzen“  und acht Workshops (u.a. aus dem religionswissenschaftlichen Kolloquium des VPsG zum Thema: „Religiöse Bindung, psychiatrische Erkrankung und individuelle Freiheit“) .

Bitte beachten Sie: es hat Programmänderungen gegeben: Das aktualisierte Programm steht Ihnen hier zum Herunterladen zur Verfügung.

Zum Anmelden laden Sie bitte den Anmeldebogen herunter und senden ihn an die angegebene Faxnummer/ E-mailadresse.

Kosten-Evaluation des PIBB-IV-Modells veröffentlicht

Mit dem Ziel der Darstellung der gesundheitsökonomischen Auswirkungen der Integrierten Versorgung wurde das IV-Modell der PIBB und der DAK evaluiert. Die Evaluationsergebnisse wurden jetzt veröffentlicht und sind hier abrufbar.

Die AutorInnen kommen dabei zu der Schlussfolgerung, dass das IV-Modell durch ein komplexes ambulantes Leistungsangebot die stationäre Inanspruchnahme deutlich senken konnte und eine Gewichtsverlagerung in eine niedrigschwellige umfassende Versorgungsstruktur realisierte, ohne dass dies aus GKV-Perspektive mit einer Kostensteigerung verbunden war. Für eine detaillierte Darstellung klinischer Effekte seien weitere Studien erforderlich.

Gesundheitswesen 2014; 76(02): 86-95

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf der neuen Website der PIBB  – Psychiatrie Initiative Berlin Brandenburg. Die PIBB ist die Managementgesellschaft des Vereins für Psychiatrie und seelische Gesundheit und organisiert für Patienten mit psychischen Störungen und Erkrankungen eine neue Form der Versorgung.
Nervenärzte/Psychiater, Psychotherapeuten, psychiatrische Fachpleger, Sozio-/Ergotherapeuten arbeiten sektorübergreifend im Interesse des Patienten zusammen und suchen/realisieren somit die bestmögliche Behandlung.

Diese Website informiert Sie über die Aktivitäten zur Integrierten Versorgung der PIBB. Auf der Startseite werden wir zudem gelegentlich zu aktuellen Themen Stellung beziehen und Sie auf Veranstaltungen der PIBB oder des vpsg hinweisen.

Zu den allgemeinen Aktivitäten auch in anderen Bereichen finden Sie weiterhin ausführliche Informationen auf der Website des Vereins für Psychiatrie und seelische Gesundheit (vpsg) – www.psychiatrie-in-berlin.de
Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ihre Kritik.

IV-Vertrag mit der DAK

Auf einer Pressekonferenz am 18.9.2012 haben die PIBB (Psychiatrie Initiative Berlin Brandenburg) und die DAK-Gesundheit den ersten Vertrag zur Integrierten Versorgung von psychisch kranken Erwerbstätigen in Berlin vorgestellt.

Mit aufeinander abgestimmten Therapieschritten beteiligen sich am Netzwerk der PIBB bereits über 25 Ärzte, 20 Sozio- und sieben Psychotherapeuten sowie mehrere Reha-Sport-Einrichtungen.
Sie unterstützen Betroffene frühzeitig durch gezielte Behandlungen und soziotherapeutische Maßnahmen bei der Bewältigung ihrer Probleme.
Ziel ist es, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder diese möglichst schnell wieder zu erlangen.