Teilnehmer werden

Folgende Schritte stehen an, wenn Sie sich an der IV beteiligen möchten:

1. Information
Informieren Sie sich auf diesen Seiten umfassend über die integrierte Versorgung und die von uns angebotenen Vertragstypen. Ihre Fragen können Sie auch gerne an die PIBB richten → Kontakt

2. Mitglied im VPsG werden
Um sich in der IV der PIBB engagieren zu können, müssen Sie Mitglied im Verein für Psychiatrie und seelische Gesundheit werden und einen Antrag an den VPsG-Vorstand einsenden (Schriftführer Stephan Frühauf) . → Aufnahmeantrag und Website VPsG

Wenn Sie in einem MVZ angestellt sind, muss das MVZ Mitglied werden. Von der Verpflichtung zur Mitgliedschaft ausgenommen sind Rehasport-Anbieter und Hausärzte.

3. Kooperationserklärung ausfüllen
Nach erfolgter Aufnahmembeschluß des Vorstandes des VPsG Wir senden Ihnen zu den für Sie interessanten Vertragstypen gerne unsere Kooperationserklärung zu. Im Gespräch erläutern wir Ihnen auch gerne Einzelheiten zu den vertraglichen Absprachen.

4. Schulung zum PIBBnet besuchen
Die Kommunikation, Dokumentation, Archivierung und die Abrechnung der IV-Leistungen erfolgt papierlos über die web-basierte Online-Plattform PIBBnet . Das System ist relativ einfach zu bedienen, wenn es auch komplex ist. Oft reichen Erklärungen am Telefon, eine umfassende Schulung (zwei Stunden) erleichtert jedoch den Einstieg. Wir bieten regelmäßig Schulungen an, die zumeist mittwochs nachmittags stattfinden.

An der Schulung sollten im Idealfall ein Arzt oder eine ÄrztIn einer Praxis/eines MVZ sowie eine Sprechstundenhilfe gemeinsam teilnehmen. Nicht jedeR MitarbeiterIn muss auf das System geschult werden, ein Teammitglied kann die KollegInnen danach anleiten.

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An den PIBB-Verträgen zur integrierten Versorgung können sich nachfolgend aufgeführte Leistungserbringer aus Berlin und Brandenburg beteiligen.

Basis-Voraussetzung ist eine sozialrechtliche Zulassung (nach dem SGB V) zur Tätigkeit im Bereich Berlin und Brandenburg . Es gelten vertragsspezifisch unterschiedliche Voraussetzungen Vorgaben hinsichtlich einiger Leistungserbringer (Stand 1.5.2013)

Zur Teilnahme an der Integrierten Versorgung eingeladen sind:

  • Fachärzte, die durch den Zulassungsausschuss für Ärzte in Berlin oder Brandenburg zur Leistungserbringung für die Fachgebiete „Psychiatrie“ oder „Psychiatrie und Psychotherapie“ oder „Nervenarzt“ oder „Neurologie und Psychiatrie“ oder „Psychosomatik und Psychotherapie“ gegenüber den Krankenkassen zugelassen sind
  • Medizinische Versorgungszentren mit mindestens einem Facharztsitz für „Psychiatrie“ oder „Psychiatrie und Psychotherapie“ oder „Nervenarzt“ oder „Neurologie und Psychiatrie“ oder „Psychosomatik und Psychotherapie“ und durch den Zulassungsauschuss für Ärzte in Berlin und Brandenburg zugelassen sind.
  • Krankenpflegedienste und Soziotherapieanbieter, die berechtigt sind, Leistungen der psychiatrischen häuslichen Krankenpflege im Sinne von Paragraph 37 Abs. 1 und 2 SGB V bzw. der ambulanten Soziotherapie im Sinne von Paragraph 37a SGB V zu erbringen
  • Psychologische Psychotherapeuten, die durch den Zulassungsauschuss für Psychotherapeuten in Berlin oder Brandenburg zur Leistungserbringung gegenüber den Krankenkassen zugelassen sind
  • ärztliche Psychotherapeuten, die durch den Zulassungsauschuss für ärztliche Psychotherapeuten in Berlin oder Brandenburg zur Leistungserbringung gegenüber den Krankenkassen zugelassen sind
  • Ergotherapeuten , die im Sinne der §§ 124 und 125 SGB V zugelassen sind, Heilmittel an Versicherte abzugeben.
  • ambulante Rehabilitationsträger, die zur Durchführung von Rehabilitationssport im Sinne der jeweils gültigen Fassung der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining zugelassen sind, diese Leistungen für Versicherte der DAK zu erbringen.
  •  Mit Hausärzten sind patientenbezogene Kooperationen im Versorgungsalltag etabliert und sollen stärker im Sinne fachgruppenübergreifender Vernetzung gefördert werden. In gemeinsamen Qualitätszirkeln werden darüber hinaus bereits psychiatriespezifische Versorgungs- und Behandlungsthemen bearbeitet. Weitergehende Kooperationen/ Vereinbarungen auch mit Hausarztnetzen sind in Vorbereitung.
  • Psychiatrische Kliniken und Kliniken mit psychiatrischen Fachabteilungen können unter Vereinbarung spezieller Kooperationsvereinbarungen an der Integrierten Versorgung mitwirken. Der Abschluß weiterführender dreiseitiger Versorgungsverträge zwischen Krankenkassen , PIBB und Krankenhausträgern ist angestrebt.