Entwicklung der IV der PIBB

Im Dezember 2006 schloß der gemeinnützige Verein für Psychiatrie und seelische Gesundheit e.V. mit der DAK einen ersten Berlin-weiten Vertrag nach §140 a SGB V zur Integrierten Versorgung (IV) schwer psychisch kranker Patienten ab.

Diesem Vertrag haben sich in der Folge die Hamburg Münchener Krankenkasse (später fusioniert mit der DAK ) und über 120 Betriebskrankenkassen (VAG Ost) angeschlossen. Im Juni 2008 wurde der Vertrag auch für die DAK-Versicherten des Landes Brandenburg übernommen. Mit Blick auf die Weiterentwicklung der IV und auf Anregung beteiligter Krankenkassen erfolgte im November 2008 durch den Vorstand des Vereins die Gründung der  PIBB GmbH & Co KG | Psychiatrie Initiative Berlin Brandenburg als Vertragsnehmer der Integrierten Versorgung.

Nach drei Jahren Integrierter Versorgung (IV) durch vpsg/PIBB wurden die IV-Verträge mit der DAK und der VAG Mitte BKK ab 1.10.2010 in neuer Fassung fortgeführt und auf Brandenburg ausgeweitet. Im März 2012 folgte ein Vertag der PIBB mit der DAK Gesundheit über die sektorübergreifende Verbesserung der ambulanten Versorgung psychischer und psychosomatisch Erkrankter, wodurch insbesondere eine frühe Behandlung arbeitsunfähig Erkrankter angestrebt wird.

Zum 1.1. 13 wurde seitens der BKK VBU ein weiterer Vertrag zur IV psychisch schwer Erkrankter abgeschlossen, der den Vorgänger-Vertrag mit der VAG BKK ablöst.  Im Dezember 2011 wurde mit der AOK Nordost ein umfassender populationsbezogener Vertrag zur Integrierten Versorgung für Berlin und Brandenburg geschlossen.

Seit Juli 2011 erfolgt die Koordination und Dokumentation durch die Leistungserbringer des Netzes mit einer Web-basierten IT-Plattform.