Karin-Maria Hoffmann

Stand 12.8.2015

Regionale Behandlerkonferenzen dienen der Vernetzung und Abstimmung der IV-Netzteilnehmer in einer bestimmten Region in Hinblick auf die integrierte Behandlung der Patienten. Von den IV-Netzteilnehmern wird eine regelmäßige Teilnahme mindestens einmal im Jahr erwartet. Eine darüber hinausgehende Teilnahme an Behandlerkonferenzen wird honoriert.

Teilnehmer:

Alle Leistungserbringer der Integrierten Versorgung der Region (Ärzte, Soziotherapeuten, Fachpflegekräfte, ggf. weitere)

Häufigkeit:

Mindestens 1x/ Quartal

Organisation/ Einladung:

Die Einladung erfolgt durch den regionalen Koordinator

Ort:

Der Ort wird vom Koordinator bekannt gegeben.

Aufgabe:

Die Aufgabe der Behandlerkonferenzen ist die Therapiekoordination und Absprache der verschiedenen Leistungserbringer im Rahmen der ambulanten Komplexbehandlung.

Themen:

1)     Fallbesprechungen: Die zu besprechenden Fälle werden vorher dem Koordinator mitgeteilt, der die Abstimmung bei mehreren Vorschlägen übernimmt.

2)     Aktuelle Informationen zur und Probleme bei der Umsetzung der Integrierten Versorgung

Leitung:

a) reihum jeweils durch einen Vertreter jeder Berufsgruppe oder

b) durch den regionalen Koordinator

Protokoll:

Die Protokollführung erfolgt abwechselnd jeweils durch einen Vertreter der verschiedenen Berufsgruppen.

Nachweis:

Die Protokolle und die Teilnehmerlisten werden vom regionalen Koordinator per Mail an die Geschäftsstelle der PIBB (Fr. Gerstein: iv@pi-bb.de) und an das externe Qualitätsmanagement (Fr. Dr. Hoffmann: karin-maria.hoffmann@charite.de) übermittelt.

Die Teilnehmer der Integrierten Versorgung verpflichten sich zur regelmäßigen Teilnahme.

Stand: 12.8.2015

Arzt:

Grundsätzlich übernimmt der Arzt mit der Aufnahme eines Patienten in die IV für die Dauer der IV die Verantwortung für die Behandlung des Patienten. Ein Ausscheiden eines IV-Netzteilnehmers kann  daher nur aus wichtigen Gründen stattfinden. Wichtige Gründe sind beispielsweise der Entzug der vertragsärztlichen Tätigkeit oder eine Einschränkung der Tätigkeit. Näheres ist in der allgemeinen Kooperationsvereinbarung geregelt.

Bei einem vorzeitigen Ausscheiden des IV-Netzteilnehmers aus wichtigen Gründen verpflichtet sich der Arzt, für die weitere Behandlung der in die IV aufgenommenen Patienten Sorge zutragen, mit der PIBB abzustimmen und ggf. die Weiterverweisung an einen anderen Arzt / Netzpartner vorzunehmen.

Siehe auch: Arztwechsel

In dem Beitrittsformular der PIBBnet (Psychiater-Beitritt Kasse xy) wird der Status dann auf passiv gesetzt.

Psychiatrische Pflege – Soziotherapie

Die oben beschriebenen Regelungen gelten entsprechend. Bei einem vorzeitigen Ausscheiden eines Leistungserbringers muss die psychiatrische Pflegekraft bzw. der Soziotherapeut in Zusammenarbeit mit der PIBB dafür Sorge tragen, dass die weitere Betreuung des Patienten in der IV gewährleistet ist.

In dem Beitrittsformular der PIBBnet (Leistungserbringer-Beitritt Kasse xy) wird der Status auf passiv gesetzt.

Stand 12.8.2015

Eine Aufnahme in die IV kann auch während eines stationären Aufenthaltes eines Patienten erfolgen. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn die IV von dem behandelnden Stationsarzt initiiert wird. In diesem Fall gilt folg. Procedere:

  • Stationäre Patienten müssen vor Aufnahme der IV zumindest einmalig beim niedergelassenen IV- Psychiater vorstellig werden, damit neben der Indikationsprüfung auch die Teilnahmeerklärung des Patienten schriftlich und die reguläre IV-Einschreibung über PIBBnet erfolgen kann.
  • Nach Einschreibung können dann bis zu zwei Termine HPK oder Soziotherapie noch während des Klinikaufenthaltes zum Beziehungsaufbau durchgeführt werden.
  • Diese Termine werden im Rahmen der IV honoriert; die vorausgehende Erstkonsultation durch den Arzt erfolgt allerdings im Honorarrahmen der IV-Pauschale, kann also nicht separat in Ansatz gebracht werden.

Siehe auch:

Stand 12.8.2015

Vor Aufnahme eines Patienten in die IV sollte der Patient immer über die Ziele, die Inhalte und die besonderen Leistungen und Maßnahmen dieses spezifischen IV-Vertrags informiert und aufgeklärt werden.

Das konkrete Aufnahme-Procedere unterscheidet sich naturgemäß bei den einzelnen IV-Verträgen bzw. Krankenkassen. Einzelheiten und Besonderheiten zum Procedere bei den verschiedenen IV-Verträgen finden Sie unter dem Namen (Buchstaben) der betr. Krankenkasse.

Siehe auch:

Im Folgenden finden Sie lediglich allgemeine Hinweise zum Vorgehen bei der Aufnahme. In der Regel sind folg. Schritte erforderlich:

  •  Patient/Fall in PIBBnet (samedi) anlegen
    • Unter Menü PatientenPatient hinzufügen anklicken,
    • Daten eingeben, dann speichern
  • Teilnahmeerklärung anlegen und unterschreiben lassen 
    • Unter dem Patientennamen auf Fälle gehen (es erscheint die Fallansicht)
    • Neues Formularanklicken, dann
      •  Neuen Fall anlegen
      • Unter Formular Teilnahmeerklärung IV der betr. Krankenkasse wählen
      • Auf Anlegen klicken
      • Angaben überprüfen, ggf. ergänzen
      • Feld Unterschrift (Patient) wurde erbracht anklicken
      • Speichern
      • Button Daten freigebenanklicken
        • Für Krankenkasse freigeben
        • Freigabe für PIBB ist bereits voreingestellt
        • Speichern und schließen
        • Teilnahmeerklärung ausdrucken und
        • Den Patienten die  Teilnahmeerklärung unterschreiben lassen
  • Datenschutzerklärung anlegen und Patient übergeben
    • In der Fallansicht  wieder auf Neues Formular klicken
    • Unter Vorhandenen Fall auswählen auswählen:
    • Unter Formular. Merkblatt zum Datenschutz auswählen
    • Speichern
    • Ausdrucken und Patient übergeben

Siehe auch:

Stand 9.9.2015

Der Patient hat selbstverständlich das Recht, den behandelnden Psychiater zu wechseln. Ein Arztwechsel erfordert folgendes Vorgehen:

Zurzeit geltende Übergangslösung:

  • Arzt informiert PIBB und Kasse.
  • Kasse gibt die Teilnahmeerklärung und die Erst-VO an den neuen Arzt frei und stellt die alte Teilnahmeerklärung in den Status „ruhend“.
  • Leistungserbringer Pflege/ST geben alle bisherigen Leistungsnachweise an den neuen behandelnden Arzt  frei.
  • Neuer behandelnder Arzt legt eine neue Teilnahmeerklärung an, übernimmt dabei die Daten für Beginn und Ende der IV-Behandlung aus der alten Teilnahmeerklärung.
  • Neuer behandelnder Arzt stellt eine neue VO, dabei werden die Kontingentberechnungen Pflege /ST auf der Basis der alten Leistungsnachweise übernommen bzw. miteinbezogen.

Geplantes Vorgehen in PIBBnet (noch nicht umgesetzt):

  • Arzt informiert PIBB und Kasse.
  • Kasse gibt den gesamten Fall für den neuen behandelnden Arzt frei und stellt die alte Teilnahmeerklärung in den Status „ruhend“.
  • Neuer behandelnder Arzt legt neue Teilnahmeerklärung an, übernimmt dabei die Daten für Beginn und Ende der IV aus der alten Teilnahmeerklärung.
  • Neuer behandelnder Arzt stellt eine neue VO, Kontingentberechnungen Pflege /ST werden übernommen.

IV AOK Kurzfassung

Stand 12.8.2015

Ziele und Grundgedanken

Psychisch kranke Patienten erhalten bedarfsabhängig ein komplexes Angebot ambulanter, insbesondere auch aufsuchender Hilfen. Ziel ist es, stationäre Behandlungen wenn möglich zu vermeiden oder diese zumindest zu verkürzen. Der Facharzt übernimmt das Case Management und die Steuerung der Hilfen und fungiert als Lotse und Arzt des Vertrauens. Psychiatrische Pflege und Soziotherapie können ggf. als Bezugstherapeuten hinzugezogen werden. Insbesondere sollen auch die somatischen Komorbiditäten bei der Steuerung der Hilfen einbezogen werden und die Kooperation mit den Hausärzten verbessert werden. Außerdem soll eine Polymedikation nach Möglichkeit vermieden werden.

Kurzübersicht

Zielgruppe Psychisch kranke Versicherte der AOK
Besonderheit Budgetverantwortung der PIBB
Diagnosen Alle gesicherten F-Diagnosen
Dauer nicht begrenzt
Procedere
  • Information und Aufklärung des Pat.
  • Teilnahmeerklärung und Datenschutzblatt wird von Patient unterschrieben und über PIBBnet an AOK gesendet
  • Bei Indikation Verordnung psych. Pflege / Soziotherapie über PIBBnet
Eckpunkte
  • Facharzt ist Arzt des Vertrauens und Lotse im Gesundheitssystem
  • Facharzt übernimmt das Case Management, die Koordination und die Steuerung der Hilfen
  • Erweiterte Indikation und Flexibilisierung für die Verordnung von psychiatrische Pflege und Soziotherapie
  • Ganzheitlicher Behandlungsansatz unter Berücksichtigung somatischer Komorbiditäten
  • Individuelle Vereinbarung mit Patient zum Verhalten im Krankheitsfall, bei Krisen und zur Inanspruchnahme ärztl. Leistungen
  • Vermeidung von Polymedikation
  • Teilnahme an Veranstaltungen und Netzaktivitäten der PIBB
Honorierung
  • monatl. Pauschale der ärztl. Leistungen zusätzlich zu EBM-Leistungen
  • Bonus bei Zielerreichung nach 2 Jahren

 

Siehe auch:

 

Übersicht über das Procedere für Ärzte

Stand 12.8.2015

Procedere bei der Aufnahme eines Patienten

  • Aufklärung und Informieren  des Patienten über Ziele und Inhalte des IV-Vertrags
  •  Patient/Fall in PIBBnet (samedi) anlegen
    • Unter Menü PatientenPatient hinzufügen anklicken,
    • Daten eingeben, dann speichern
  • Teilnahmeerklärung anlegen und unterschreiben lassen 
    • Unter dem Patientennamen auf Fälle gehen (es erscheint die Fallansicht)
    • Neues Formularanklicken, dann
      • Neuen Fall anlegen
      • Unter Formular Teilnahmeerklärung IV AOK wählen
      • Auf Anlegen klicken
      • Angaben überprüfen, ggf. ergänzen
      • Speichern
      • Klicken Sie nun auf den Button Drucken als pdf. Es wird ein 3-seitiges Dokument erstellt, das Sie ausdrucken können.
      • S. 2 und S. 3 erhält der Patient und sollte beide Seiten sorgfältig durchlesen. Nach dem Durchlesen unterschreibt der Patient die S. 1 (Teilnahme- und Einwilligungserklärung), Sie als Arzt unterschreiben bitte ebenfalls.
      • In der Teilnahmeerklärung das Feld Unterschrift (Patient) wurde erbracht anklicken.
      • Button Daten freigebenanklicken
        • Für die AOK freigeben
        • Freigabe für die PIBB ist bereits voreingestellt
        • Speichern und schließen
      • Am Ende eines Quartals senden Sie bitte die gesammelten Originale der AOK-Teilnahmeerklärungen an die PIBB, die diese dann an die Kasse weiterleitet.

 

Procedere bei der Verordnung von Leistungen

  • Verordnung anlegen
    • In der Fallansicht (Patienten – Fälle) auf Neues Formular klicken
    • Unter Vorhandenen Fall:  AOK auswählen
    • Unter Formular für die Pflege Verordnung HPK (PIBB/AOK) oder für die Soziotherapie  Verordnung ST (PIBB/AOK) auswählen
    • Dann auf Anlegen klicken
  • Verordnung ausfüllen:
    • Patientendaten auf Vollständigkeit prüfen, ggf. ergänzen
    • Verordnungsumfang (für diese Verordnung):
      • Erst- vs. Folgeverordnung auswählen
      • Psychiatr. Pflege vs. Soziotherapie auswählen (Im Folgenden wird das Procedere bei einer VO für psych. Pflege beschreiben, das Procedere bei einer VO für Soziotherapie ist im Prinzip ähnlich, nur wesentlich kürzer und damit einfacher)
      • Gültigkeitsdauer der Verordnung: längstens 92 Tage
      • VO für Soziotherapie: i. d. Regel 15 Std.
      • Verordnungsumfang umfasst:
        • entweder  eine Woche, einen Monat oder die Gesamtdauer angeben
        • Tage pro Woche angeben
        • Stunden pro Tag angeben
        • Die Gesamtstunden werden automatisch berechnet.
    • Bei folg. Fragen jeweils ja/nein auswählen:
      • Unfallfolgen ?
      • Beurteilung nach § 37.3 SGB V (Pflegeperson im Haushalt vorhanden?) nicht  möglich ?
      • VO erfolgt zur Sicherung ärztl. Behandlung ?
      • VO erfolgt statt Krankenhausbehandlung?

 

  • Angaben zur Erkrankung des Patienten
    • Diagnosen auswählen
    • Ausreichende Behandlungsfähigkeit vorhanden ? (ja/nein)
    • Angaben zum Schweregrad mit der CGI
    • Angaben zur Funktionsfähigkeit mit der GAF
    • Wird zeitgleich somatische Pflege erbracht? (ja/nein)
    • Wird zeitgleich Soziotherapie erbracht? (ja/nein)
    • Behandlungsplan:
      • Mind. ein Behandlungsziel angeben
      • Mind. eine Fähigkeitsstörung des Pat. angeben
      • Maßnahme angeben
      • Sonstiges:
        • Erfolgt zeitgleich eine Behandlung in der PIA (= Psychiatr. Institutsambulanz)?
        • Erfolgt zeitgleich eine Tages-/Nachtpflege
        • Wohnt der Patient in einer therapeut. Wohngemeinschaft für psychisch Kranke
        • Erhält der Patient Leistungen nach SGB XI  § 45 (zusätzliche Betreuungsleistungen im Rahmen der Pflegeversicherung)?
        • Beauftragter Pflegedienst/Soziotherapeut:
          • betreffenden Dienst auswählen
          • Angaben zum verordnenden Arzt treffen:
            • Verordnender Arzt entspricht Praxisnamen (i. d. Regel ja anklicken außer bei MVZ)
            • Betriebsstättennummer und LAN (lebenslange Arztnummer) werden aus Ihren Stammdaten übernommen.
            • Qualitätscheck:
              • Häkchen setzen
  • Verordnung SPEICHERN !

 

  • Verordnung freigeben (= Übermittlung an andere Netzteilnehmer):
  • Auf Daten freigebenklicken
    • In der Spalte unter dem Auge (=Leserechte) AOK anklicken und damit freigeben
    • Beauftragter Dienst psych. Pflege / Soziotherapie anklicken
    • PIBB ist bereits voreingestellt!
    • Speichern und schließen

 

Procedere bei der Abrechnung

 

Bitte lassen Sie sich nicht von den vielen Details abschrecken; das eigentliche Abrechnungsprocedere ist deutlich einfacher, als es die Anleitung auf den ersten Blick vermuten lässt. Anders als bei den anderen IV-Verträgen werden Sie die IV-Pauschale in Höhe von 5,- Euro pro Quartal und pro Patient direkt von der PIBB erhalten.

 

  • Voraussetzung: Vollständige Eingabe Ihrer Kontakt- und Abrechnungsdaten. Dazu müssen Sie Folgendes tun:
  • Gehen Sie hierzu auf die Startseite www.samedi.de
  • Klicken Sie oben rechts auf „Einstellungen“.
  • In der linken Spalte wählen Sie „Klinik/ Praxis/ Firma“.
  • Unter dem Reiter Kontaktdaten geben Sie am Ende der Seite unter Abrechungsinformationen bitte Ihre Kontoverbindung und Ihre Steuernummer ein.
  • Unter dem Reiter Teammitglieder geben Sie unter Berufliche Informationen bitte Ihre Lebenslange Arztnummer (LAN) ein.
  • Zeitpunkt der Abrechnung: Es wird quartalsweise abgerechnet.
  • Formular: Die Abrechnung erfolgt über das Formular der Teilnahmeerklärung des Patienten.
  • Praktische Durchführung:
  1. Gehen Sie in der erste Reiterreihe auf den Reiter Patienten und in der zweiten Reiterreihe auf Alle Fälle.
  2. Wählen Sie unter dem Feld Titel das Formular Teilnahmeerklärung AOK aus. Ihnen werden nun ausschließlich die Patienten angezeigt, für die eine AOK-Teilnahmeerklärung ausgefüllt wurde.
  • Möglicherweise müssen Sie Ihre Auswahl noch verfeinern. Dazu können Sie die Spalte Erstellt am anklicken und dort einen Filter (z. B. „nach“ oder „vor“) setzen.
  1. Klicken Sie nun links oben auf das leere Kästchen in der Rubrikenleiste (die Zeile, in der grau unterlegt „Patient“, „Titel“ etc. steht). Nun sollten alle Ihre Fälle einen Haken erhalten haben und unten ist der Button Beleg generieren zu sehen.
  2. Klicken Sie auf den Button Beleg generieren. Es erscheint ein Dialogfenster:
  • Linke Fensterseite:
    • Unter Belege klicken Sie auf das Pfeilsymbol und wählen Abrechnung Teilnahmeerklärung AOK.
    • Die Zeile Abrechnungsprofil ist nur fakultativ gegeben und in der Regel voreingestellt.
    • Unter Abrechnungsstatus klicken Sie auf das Pfeilsymbol und wählen Abrechnung Q1 ein (oder das Quartal, welches abgerechnet werden soll).
    • Die Freigabe an die PIBB und an Ihre Praxis ist voreingestellt, ebenso die Auswahl zur Einzelrechnung.
    • Rechte Fensterseite:
      • Insbesondere für den ersten Rechnungsdurchlauf empfehlen wir, keinen automatischen Durchlauf vorzunehmen (also das Kästchen „automatischer Durchlauf“ bei dem ersten Mal in der rechten Hälfte nicht anhaken). Auf diese Weise können Sie Ihr Abrechnungsformular kurz in dem unteren Sichtfenster überprüfen.
      • Geben Sie in dem Abrechnungsformular an, welches Quartal Sie abrechnen wollen. Starten Sie immer mit dem frühest möglichen Quartal.
      • Klicken Sie nach der Prüfung auf Fortfahren (wenn Sie mehrere Patienten ausgewählt haben, drücken Sie so oft Fortfahren, bis alle Belege erstellt sind).
  1. Es erscheint nach der Prozedur ein grüner Haken mit der Mitteilung: Generierung der Rechnungen war erfolgreich!

Unter dem Reiter Fälle können Sie nun das neu erstellte Abrechnungsformular Patientenpauschale einsehen. Hiermit haben Sie Ihre Rechnungsformulare erstellt. Sie können nun den Rechnungsbeleg für Ihre Unterlagen ausdrucken. In der Fallübersicht erscheint in dem Formular Teilnahmeerklärung unter Abrechnungsstatus „Abrechnung Q1“.

 

Übersicht über das Procedere für Pflege und Soziotherapie

Stand 12.8.2015

Procedere zur Leistungsdokumentation

  • Leistungsnachweis psych. Pflege / Soziotherapie anlegen
  • In der Fallansicht (Patienten- Fälle) auf Neues Formular klicken
  • Unter Vorhandenen Fall:  AOK auswählen
  • Unter Formular den entsprechenden Leistungsnachweis auswählen:
    • Leistungsnachweis (HPK Berlin – AOK)
    • Leistungsnachweis (HPK Bandenburg – AOK)
    • Leistungsnachweis AOK (ST)  auswählen
  • Dann auf Anlegen klicken

 

ACHTUNG:

  • Die Leistungsnachweise für psychiatrische Pflege MÜSSEN monatlich angelegt werden. Sie müssen außerdem jeweils am Ende einer Behandlungswoche enden.
  • Die Leistungsnachweise für Soziotherapie MÜSSEN für den gesamten Verordnungszeitraum angelegt werden. Sie enden jeweils am Ende eines Verordnungszeitraums.

 

  • Leistungsnachweis psych. Pflege / Soziotherapie ausfüllen
    • Angaben zum Einsatz machen:
      • Datum eingeben
      • Beginn und Ende des Einsatzes angeben
      • Handzeichen-Kürzel eintragen
    • SPEICHERN
    • FREIGEBEN
  • Auf Daten freigeben klicken
  • den behandelnden Facharzt auswählen und In der Spalte unter dem Auge (=Leserechte) anklicken
  • PIBB ist bereits voreingestellt!
  • Speichern und schließen

Siehe auch

Leistungsnachweise

 

 

Procedere zur Abrechnung

Grundlage für die Abrechnung sind Ihre vollständig ausgefüllten Leistungsnachweise.

  • Voraussetzung: Vollständige Eingabe Ihrer Kontakt- und Abrechnungsdaten. Dazu müssen Sie Folgendes tun:
  • Gehen Sie hierzu auf die Startseite www.samedi.de
  • Klicken Sie oben rechts auf „Einstellungen“
  • In der linken Spalte wählen Sie „Klinik/ Praxis/ Firma
  • Es erscheint ein Feld mit Ihren Kontaktdaten. Am Ende dieser Seite unter der Überschrift Abrechungsinformationen geben Sie bitte Ihre IK-Nr., Betriebsstätten-Nr., Ihre  Kontoverbindung und Ihre Steuernummer ein.
  • Zeitpunkt der Abrechnung:
  • Pflege: monatliche Abrechnung
  • Soziotherapie: Es  MUSS  zum Ende eines Verordnungszeitraums abgerechnet werden.

 

  • Abrechnung für Psychiatrische Pflege:
    • Der Termin des 1. Einsatzes definiert immer gleichzeitig den Beginn einer Behandlungswoche. Der Leistungsnachweis MUSSimmer am Ende einer Behandlungswoche enden. Dies ist für die Berechnung der Wochenpauschalen unabdingbar.
      • Bsp.: Der erste Einsatz erfolgt am Mittwoch, 18.1., der Beginn der Behandlungswoche ist also immer am Mittwoch, die Behandlungswoche endet jeweils am Dienstag. Der letzte Eintrag kann für  Dienstag gemacht werden.
      • Die Abrechnung erfolgt spätestens am letzten Tag der letzten Behandlungswoche. Der Zeitraum der Behandlungswoche richtet sich nach dem Wochentag des ersten Einsatzes (siehe Beispiel).
  • Abrechnung für Soziotherapie:
    • Es  MUSS  immer zum Ende eines Verordnungszeitraums abgerechnet werden.
    • Für einen Verordnungszeitraum wird ein Leistungsnachweis angelegt.
    • Die Pauschale für Koordination und Zusammenarbeit in Höhe von 20% der Leistungen wird automatisch berechnet und addiert, sie muss nicht gesondert dokumentiert werden.
      Bsp.: Eine Verordnung wurde für 15 Stunden Soziotherapie ausgestellt; es werden 12 Stunden erbracht; automatisch bei der Generierung des Abrechnungsbelegs werden 20% (=3 Std.) aufsummiert.

 

  • Praktische Durchführung der Abrechnung:
    • Leistungsnachweis vollständig ausfüllen
    • Speichern
    • auf Beleg generieren klicken
    • im neuen Fenster auf Starten klicken, (Beleg wird erstellt), Rechnung und Freigabe kontrollieren
    • Speichern und fortfahren anklicken, (Beleg geht an PIBB-Sekretariat)
    • Fenster schließen.
  • Nach der Abrechnung
  •  ist der alte Leistungsnachweis geschlossen und kann nicht mehr verändert werden,
  • muss ein neuer Leistungsnachweis angelegt werden. Auf dem neuen Leistungsnachweis erscheint als erster Termin (quasi als Erinnerung) noch einmal der letzte Termin des alten Leistungsnachweises. Dieser muss dann mit einem neuen Termin überschrieben werden.
  • Kontrolle der Abrechnung
  • In der Fallansicht ist der Abrechnungsstatus des Leistungsnachweises geändert von offen nach: Rechnung gestellt.
  • Das Formular Abrechnungsbeleg HPK bzw. Abrechnungsbeleg ST kann  in der Fallansicht geöffnet und ausgedruckt werden.
  • Die Rechnungsnummer, die automatisch generiert wurde, kann dem Abrechnungsbeleg entnommen werden:
    • Bei der AOK  beginnt die Rechnungsnr. immer mit den Buchstaben ALA.

 

Abrechnungsprofil:

Träger, die sowohl Soziotherapie als auch Pflege mit unterschiedlicher IK-Nummer anbieten, benötigen zur Abrechnung zwei Profile in PIBBnet. Ein neues Profil erstellen Sie wie folgt:

  • Auf der Startseite von PIBBnet rechts oben den Button Einstellungen anklicken.
  • Dann in der linken Spalte auf Klinik/Praxis/Firma klicken.
  • Unter der Überschrift Abrechnungsdaten befindet sich der Reiter  Standardprofil. In dieser Zeile ganz rechts finden Sie folg. Symbol ⊕, das Sie zum Erstellen des neuen Profils anklicken.
  • Nachdem Sie dem neuen Profil einen Namen gegeben haben, tragen Sie Ihre entsprechenden Abrechnungsdaten ein.
  • Am Schluss SPEICHERN nicht vergessen!

AOK: Hinweise zur Verordnung Pflege und Soziotherapie

Stand: 11.9.2013

Verordnung psychiatrische Pflege:

 Die Verordnung einer Behandlungspflege, ob somatisch oder psychiatrisch, dient grundsätzlich der Sicherstellung einer ärztlichen Behandlung. Im SGB V, § 37,2 wird dazu die rechtli­che Grundlage definiert, die auch in der integrierten Versorgung ihre Gültigkeit behält. In diesem Kontext sind Leistungserbringer gehalten, sich nach der ärztlichen Vorgabe zu orien­tieren. Diese gesetzliche Grundlage wird im Rahmenvertrag der Regelversorgung mit den Pflegediensten konkretisiert; demzufolge ist eine einseitige Änderung der Verordnungsvor­gabe durch den Pflegedienst nicht zulässig. Allerdings zählt im Kontext einer verordneten Behandlungspflege die Patientenbeobachtung zum essentiellen Aufgabenbereich, in der auch die Notwendigkeit einer Verordnungsvorgabe in der eigenen Häuslichkeit ständig über­prüft werden muss. Sollte eine andere Notwendigkeit beobachtet werden, ist dies dem be­handelnden Arzt sofort mitzuteilen. Um eine gewisse Flexibilität zu gewährleisten, kann so­wohl in der Regelversorgung als auch in der der integrierten Versorgung die Verordnung analog einer Bedarfsmedikation vorgegeben werden. Der Pflegedienst ist damit aufgefordert innerhalb der vorgegebenen Definition, den Bedarf zu ermitteln. Diese Bedarfsermittlung muss regelmäßig mit dem Arzt kommuniziert werden.

Eine Verordnung für psychiatrische Krankenpflege in der integrierten Versorgung sollte sich an den Regeln einer Bedarfsmedikation orientieren, mit der gleichzeitigen Aufforderung an die Leistungserbringer, diese, wie bei einer Bedarfsmedikation, nicht automatisch voll auszuschöpfen. Grundsätzlich sollte die Philosophie einer Verordnungspraxis darin bestehen, im Akutfall auch intensives Hometreatment zu ermöglichen, danach aber einen Patienten eher niedrigschwellig zu betreuen, dafür mitunter auch aber langfristiger.

Im Rahmen der eigenen Budgetverantwortung empfiehlt die PIBB, bei einer Erstverordnung für max. 92 Tage nicht mehr als 76 Einheiten zu überschreiten. In der Folgeverordnung sollte eine Degression erkennbar sein, so dass die zweite Quartalsverordnung nicht mehr als 56 Einheiten, die dritte 24 und die vierte 12 Einheiten nicht überschreiten sollte.

Für die psychiatrischen Pflegedienste gelten in der integrierten Versorgung dieselben Bedingungen, wie in der Regelversorgung. Die Einheit einer Behandlungspflege ist nicht zeitlich hinterlegt und es können mehrere Einsätze zusammengelegt werden.

Parallelverordnungen mit der Soziotherapie sollten vermieden und in begründeten Fällen mit der PIBB abgesprochen werden.

Verordnung Soziotherapie:

Die o. g. formellen Bedingungen entsprechen im Wesentlichen auch den Voraussetzungen für die Soziotherapie. Besondere Bedingungen sind:

–      Indikationsausweitung (s. Anlage Vertragsauszug)

–      eine Verordnung (Erst- und Folgeverordnung) wird für max. 92 Tage mit 15 Therapie-einheiten ausgestellt.

Für Leistungserbringer der Soziotherapie gelten in der integrierten Versorgung dieselben formalen Bedingungen der Zulassung etc., wie in der Regelversorgung.

AOK-Patienteninfo:

„Mein AOK-Gesundheitsnetz – Seelische Gesundheit“

Das Gesundheitsprogramm für psychische Erkrankungen in Zusammenarbeit mit der PIBB – Psychiatrie Initiative Berlin-Brandenburg

Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren,

gern möchten wir Sie über ein Angebot Ihrer AOK Nordost – Die Gesundheitskasse informieren. Gemeinsam mit engagierten und ausgesuchten Partnern der PIBB (Psychiatrie Initiative Berlin Brandenburg) hat die AOK Nordost das Programm Mein AOK-Gesundheitsnetz – Seelische Gesundheit entwickelt. Ziel des Programms ist es, Patienten mit psychischen Erkrankungen eine bestmögliche, individuell abgestimmte, ambulante Versorgung und Begleitung zu gewährleisten. Mit „Mein AOK-Gesundheitsnetz – Seelische Gesundheit“ wird u. a. die Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Soziotherapeuten und Pflegediensten gefördert und intensiviert.

Als erster Ansprechpartner begleitet der Psychiater als Arzt des Vertrauens den teilnehmenden Patienten durch die gesamte Therapie. Ausgesuchte Partner stellen dabei eine optimale Behandlung durch eine enge und koordinierte Zusammenarbeit sicher.

Nehmen Sie jetzt teil und profitieren auch Sie von verschiedenen Vorteilen, wie z. B.

    • Ihr Arzt des Vertrauens begleitet Sie intensiv durch die gesamte Therapie und
    • informiert und berät Sie zu verschiedenen Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten,
    • es erfolgt eine schnelle und unbürokratische Vermittlung durch Ihren Arzt des Vertrauens, da er zusätzlich auf ein ambulantes Versorgungsnetzwerk zurückgreifen kann,
    • Ihre Teilnahme ist freiwillig und kostenlos.

Haben Sie noch weitere Fragen zu diesem Angebot? Rufen Sie uns einfach an.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre AOK Nordost – Die Gesundheitskasse

Stand 12.8.2015

Psychiatrie Initiative Berlin Brandenburg GmbH und Co. KG

Geschäftsstelle:  Tegeler Weg 4, 10589 Berlin Tel.: 030 / 221 931 08 Fax: 030 / 221 931 09

Telefonzeiten: Mo, Di, Do und Fr 9:00 – 11:00 Uhr,  Mi 13:00 – 15:00 Uhr

Ärztlicher Leiter / Geschäftsführer: Dr. Norbert Mönter

Email: dr.moenter@psychiatrie-in-berlin.de

Geschäftsführer:  Dr.  Carsten Jäger  (Dipl. Kaufmann)

Email: jaeger@pi-bb.de

Team-Assistenz: Anna Gerstein M.A.

Email: iv@pi-bb.de

Telefon: 030 / 221 931 08

Fax: 030 / 221 031 09

Aufgaben: Ansprechpartnerin bei allgemeinen Fragestellungen, Korrespondenz und Sekretariat

Netzwerkmanagement: Stephan Schikorra MPH

Email: schikorra@pi-bb.de

Telefon: 030 / 221 931 08

Aufgaben: Optimierung und Entwicklung des Netzwerks, Ansprechpartner für die Netzwerkpartner

Externes Qualitätsmanagement: Dr. Dipl.-Psych. Karin-Maria Hoffmann

Email: karin-maria.hoffmann@charite.de

Telefon: 030 / 450 517 025

Aufgaben: Beschwerde- und Qualitätsmanagement, QM-Handbuch und Formularwesen

Abrechnung: Andrea Erfurth

Email: Andrea.Erfurth@kkp-berlin.de

Telefon: 030 / 889 1800

PIBBnet Kommunikations-und Doku-Plattform: 

Firma samedi:  Frau Demir, Herr Kipar

Telefon: 030 / 21230707-0    Fax 030 21230707-9

Stand 12.8.2015

Seit dem 2. Quartal 2015 erfolgt die Abrechnung über das DMRZ (Deutsches Medizinrechenzentrum GmbH). Das Procedere in samedi und das Procedere für Ihre Rechnungsstellung bleiben davon im Wesentlichen unberührt. Es gibt jedoch eine wichtige Änderung:

  • Ab dem Abrechnungsmonat Mai erhalten Sie den Rückrechnungsbeleg nicht mehr über samedi, sondern können diesen direkt bei dem DMRZ abrufen. Eine Anleitung dazu ist gerade in Arbeit, Sie finden sie dann in Kürze im QM-Handbuch unter dem Stichwort Rückrechnungsbeleg.

Die Abrechnung der Leistungen der psychiatrischen Pflege und der Soziotherapie erfolgt ausschließlich über PIBBnet; die verschiedenen kassenspezifischen Stundensätze sind im System hinterlegt.

Im Folgenden finden Sie zunächst die allgemeinen Regelungen für das Procedere bei der Abrechnung. Am Ende folgen spezifische Regelungen für die Soziotherapie und für die Abrechnung psychiatrischer Pflege bei der AOK:

  • Voraussetzung:
    Vollständige Eingabe Ihrer Kontakt- und Abrechnungsdaten. Dazu müssen Sie Folgendes tun:

    • Gehen Sie hierzu auf die Startseite www.samedi.de
    • Klicken Sie oben rechts auf „Einstellungen“
    • In der linken Spalte wählen Sie „Klinik/ Praxis/ Firma
    • Es erscheint ein Feld mit Ihren Kontaktdaten. Am Ende dieser Seite unter der Überschrift Abrechungsinformationen geben Sie bitte Ihre IK-Nr., Ihre Betriebsstätten-Nr., Ihre  Kontoverbindung und Ihre Steuernummer ein.
  • Zeitpunkt der Abrechnung:
    • Grundsätzlich erfolgt die Abrechnung kalendermonatlich. Das heißt auch, dass pro Kalendermonat ein Leistungsnachweis angelegt wird.
    • Ausnahme: Die Abrechnung Soziotherapie bei der AOK erfolgt für den gesamten Verordnungszeitraum. Ebenso müssen die Leistungsnachweise für den gesamten Verordnungszeitraum angelegt werden und jeweils am Ende eines Verordnungszeitraums enden.
  • Praktische Durchführung:
    • Leistungsnachweis auf Vollständigkeit überprüfen
    • Speichern
    • auf Beleg generieren klicken
    • im neuen Fenster auf Starten klicken, (Beleg wird erstellt), Rechnung und Freigabe kontrollieren
    • Speichern und fortfahren anklicken, (Beleg geht an PIBB-Sekretariat)
    • Fenster schließen.
  • Nach der Abrechnung
    • ist der alte Leistungsnachweis geschlossen und kann nicht mehr verändert werden,
    • muss ein neuer Leistungsnachweis angelegt werden. Auf dem neuen Leistungsnachweis erscheint als erster Termin (quasi als Erinnerung) noch einmal der letzte Termin des alten Leistungsnachweises. Dieser muss dann mit einem neuen Termin überschrieben werden.
  • Kontrolle der Abrechnung
    • In der Fallansicht ist der Abrechnungsstatus des Leistungsnachweises geändert von offen nach: Rechnung gestellt.
    • Das Formular Abrechnungsbeleg HPK bzw. Abrechnungsbeleg ST kann  in der Fallansicht geöffnet und ausgedruckt werden.
    • Die Rechnungsnummer, die automatisch generiert wurde, kann dem Abrechnungsbeleg entnommen werden:
      • Bei der AOK beginnt die Rechnungsnr. immer mit den Buchstaben ALA.
      • Bei der BKK  beginnt die Rechnungsnr. immer mit den Buchstaben ALB.
      • Bei der DAK beginnt die Rechnungsnr. immer mit den Buchstaben ALD.
  • Regelungen für Abrechnung Soziotherapie:
    • Die Pauschale für Koordination und Zusammenarbeit in Höhe von 20% der Leistungen wird automatisch berechnet und addiert, sie muss nicht gesondert dokumentiert werden.
      Bsp.: Eine Verordnung wurde für 15 Stunden Soziotherapie ausgestellt; es werden 12 Stunden erbracht; automatisch bei der Generierung des Abrechnungsbelegs werden 20% (=3 Std.) aufsummiert.
  • Regelungen für AOK-Abrechnung Psychiatrische Pflege:
    • Der Termin des 1. Einsatzes definiert immer gleichzeitig den Beginn einer Behandlungswoche. Der Leistungsnachweis MUSSimmer am Ende einer Behandlungswoche enden. Dies ist für die Berechnung der Wochenpauschalen unabdingbar.
      • Bsp.: Der erste Einsatz erfolgt am Mittwoch, 18.1., der Beginn der Behandlungswoche ist also immer am Mittwoch, die Behandlungswoche endet jeweils am Dienstag. Der letzte Eintrag kann für  Dienstag gemacht werden.
      • Die Abrechnung erfolgt spätestens am letzten Tag der letzten Behandlungswoche. Der Zeitraum der Behandlungswoche richtet sich nach dem Wochentag des ersten Einsatzes (siehe Beispiel).

Siehe auch:

Stand 12.8.2015

Seit dem 2. Quartal 2015 erfolgt die Abrechnung über das DMRZ (Deutsches Medizinrechenzentrum GmbH). Das Procedere in samedi und das Procedere für Ihre Rechnungsstellung bleiben davon im Wesentlichen unberührt. Es gibt jedoch eine wichtige Änderung:

  • Ab dem Abrechnungsmonat Mai erhalten Sie den Rückrechnungsbeleg nicht mehr über samedi, sondern können diesen direkt bei dem DMRZ abrufen. Eine Anleitung dazu ist gerade in Arbeit, Sie finden sie dann in Kürze im QM-Handbuch unter dem Stichwort Rückrechnungsbeleg.

Abgerechnet werden die IV-Pauschalen für ärztliche Leistungen, so wie sie bei den IV-Verträgen mit den verschiedenen Krankenkassen vereinbart wurden. Die Abrechnung erfolgt ausschließlich über PIBBnet; die verschiedenen Pauschalen sind im System hinterlegt.[1]

  • Voraussetzung: Vollständige Eingabe Ihrer Kontakt- und Abrechnungsdaten. Dazu müssen Sie einmalig Folgendes tun:
    • Gehen Sie hierzu auf die Startseite www.samedi.de
    • Klicken Sie oben rechts auf „Einstellungen“
    • In der linken Spalte wählen Sie „Klinik/ Praxis/ Firma
    • Es erscheint ein Feld mit Ihren Kontaktdaten. Am Ende dieser Seite unter der Überschrift Abrechungsinformationen geben Sie bitte Ihre Lebenslange Arztnummer (LAN), Ihre Kontoverbindung und Ihre Steuernummer ein.

 

  • Zeitpunkt der Abrechnung: Die Abrechnung erfolgt immer zum Ende eines Quartals und ausschließlich über die PIBBnet. Abgerechnet werden die IV-Pauschalen und ggf. die Psychoedukation.
  • Formular: Die Abrechnung erfolgt über das Formular der Teilnahmeerklärung des Patienten.
  • Praktische Durchführung:
    • Gehen Sie im Menü über die erste Reiterreihe auf den Reiter Patienten und in der zweiten Reiterreihe auf Alle Fälle.
      • Wenn Sie sich ausschließlich die Teilnahmeerklärungen anzeigen lassen möchten, können Sie einen Filter setzen: Klicken Sie in der Spalte Titel rechts auf den kleinen Pfeil, dann auf Filter und dann  auf Teilnahmeerklärung IV Kasse xy. Nun sehen Sie alle Teilnahmeerklärungen von Patienten, die an der IV der betr. Kasse  teilnehmen.
    • Klicken Sie die Patienten an, die Sie abrechnen möchten.
      • Wenn Sie sich ausschließlich die Patienten anzeigen lassen möchten, bei denen der Abrechnungsstatus offen ist und/oder die, die Sie im Vorquartal abgerechnet haben, können Sie ebenfalls einen Filter setzen: Klicken Sie in der Spalte Abrechnungsstatus rechts auf den kleinen Pfeil, dann auf Filter und dann auf Offen und auf Abrechung Q xy.
    • Klicken Sie unten auf den Button Belege generieren.
    • Es erscheint ein Dialogfeld. In der linken Hälfte sollte als Abrechnungsstatus „Abrechnung Qxy„, Einzelrechnung sowie die Freigabe an die PIBB eingestellt sein.
    • Klicken Sie dann auf den Button Start
      • Insbesondere für den ersten Rechnungsdurchlauf empfehlen wir, keinen automatischen Durchlauf vorzunehmen (also das Kästchen automatischen Durchlauf auf der rechten Hälfte nicht anzuhaken). Auf diese Weise können Sie Ihre Rechnungsbelege kurz in dem unteren Sichtfenster überprüfen.
    • Klicken Sie nach der Prüfung auf Fortfahren.
    • Es erscheint die Bestätigung „Generierung der Rechnungen war erfolgreich!“ mit einem grünen Haken.
    • Hiermit haben Sie Ihre Rechnungsformulare erstellt. Sie können nun den Rechnungsbeleg für Ihre Unterlagen ausdrucken.
    • In der Fallübersicht erscheint nun das neue Formular Abrechnung Patientenpauschale und in dem Formular Teilnahmeerklärung unter Abrechnungsstatus „Abrechnung Q1“.

[1] Die Abrechnung von EBM-Leistungen bleibt davon unberührt. Sie erfolgt nicht über PIBBnet.