10 Jahre VPsG – Jubiläumstagung 22.-23.11.2013

28. Juli 2013

Vernetzung und individuelle Freiheit – Wie viel Netz braucht ein Mensch? Unter diesem Motto steht die Jubiläumstagung des Vereins für Psychiatrie und seelische Gesundheit anlässlich des Zehnjährigen Bestehens des Vereins.

Am 22. und 23. November erwartet die Zuhörer/innen im Seminaris Conference Center Dahlem ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen (z.B. „Irre – wir behandeln die Falschen. Das Problem sind die Normalen“ von Manfred Lütz), Podiumsdiskussionen (z.B. „Individuelle Entscheidungsfreiheit und die Doppelfunktion von Netzen“  und acht Workshops (u.a. aus dem religionswissenschaftlichen Kolloquium des VPsG zum Thema: „Religiöse Bindung, psychiatrische Erkrankung und individuelle Freiheit“) .

 

Bitte beachten Sie: es hat Programmänderungen gegeben: Das aktualisierte Programm steht Ihnen hier zum Herunterladen zur Verfügung.

Zum Anmelden laden Sie bitte den Anmeldebogen herunter und senden ihn an die angegebene Faxnummer/ E-mailadresse.

Gedenken der Opfer von „Euthanasie“ und Zwangssterilisation

26. Juli 2013

Zum vierten Male veranstalten die 12 Verbände des Kontaktgespräches Psychiatrie ein Symposium unter der Überschrift „Gegen das Vergessen – Aus der Geschichte lernen“.

Erinnert wird an die über 400.ooo Menschen die von 1934 bis 1945 in Deutschland zwangssterilisiert wurden, und die 200.000 Menschen, die in Psychiatrien und Kliniken ermordet worden sind.

Das Begleitprogramm  zur Gedenkveranstaltung (6.-7. September 2013) für die Opfer von „Euthanasie“ und Zwangssterilisation steht hier zum Herunterladen zur Verfügung.

Empfehlenswert ist auch die Ausstellung an der Tiergartenstraße 4, dem Ort von dem aus die Morde geplant und organisiert worden sind. Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.t4-ausstellung.de

Kosten-Evaluation des PIBB-IV-Modells veröffentlicht

04. Juli 2013

Mit dem Ziel der Darstellung der gesundheitsökonomischen Auswirkungen der Integrierten Versorgung wurde das IV-Modell der PIBB und der DAK evaluiert. Die Evaluationsergebnisse wurden jetzt veröffentlicht und sind hier abrufbar.

Die AutorInnen kommen dabei zu der Schlussfolgerung, dass das IV-Modell  durch ein komplexes ambulantes Leistungsangebot die stationäre Inanspruchnahme deutlich senken konnte und eine Gewichtsverlagerung in eine niedrigschwellige umfassende Versorgungsstruktur realisierte, ohne dass dies aus GKV-Perspektive mit einer Kostensteigerung verbunden war. Für eine detaillierte Darstellung klinischer Effekte seien weitere Studien erforderlich.